OECUMENISCHE INITIATIVE

BESTATTUNG FÜR BEDÜRFTIGE-BODENSEE

Eine Initiative stellt sich vor.









Was Ihr den Geringsten getan...


O E C U M E N I S C H E . I N I T I A T I V E

Einheit in Vielfalt


SOZIAL- BESTATTUNG ??

Eine würdige Bestattung für Bedürftige :


Liturgisch, kultisch aktive, ökumenische Christen
aus den verschiedenen Kirchen / Weltanschauungen
stehen überkonfessionell und autonom
Bedürftigen
individuell und kostenlos
zur Verfügung.


Was ihr den Geringsten meiner Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan !
Mat. 25/40



Überkonfessioneller
Arbeits-Kreis
kultischer
BEISTAND FÜR BEDÜRFTIGE - BODENSEE


Gott ist die Liebe
und wer in der Liebe ist,
der ist in Gott
und Gott in ihm.
1 Joh. 4,16




Ein Leben gelebt. Gestorben. Und nun auf dem Weg zurück in die geistige Heimat...

Doch alleine, anonym, weil diese letzte Wegbegleitung niemand bezahlt:
Die "Harz-IV-Bestattung"
( oder «Sozial-», bzw. «Zwangsbestattung» ).
Und kein Kirchenbeistand, weil der Verstorbene
- aus welchen Gründen auch immer -
sich nicht an diese wenden kann oder will...

Ein würdiges Letztes Geleit mit Gottes Segen
steht aber jedem zu!

Diesen Dienst eines christlichen Geleitrituals
leisten wir kostenlos, jedem der es wünscht.

Wir gehen auf jeden Einzelnen individuell ein,
entsprechend seinen Wünschen, Bedürfnissen
und Möglichkeiten.

Dabei haben wir einen überkonfessionellen
und ökumenischen Gesichtspunkt,
denn suchen Sie einen speziell konfessionellen,
steht Ihnen dazu ja die entsprechende Kirche zur Verfügung
(wenn Sie dort Mitglied sind...).

Zunächst steht dieser Bruder-Dienst für den Bodenseeraum bereit.

Da dieser Einsatz ehrenamtlich, kostenlos und nebenberuflich stattfindet,
sind die Kapazitäten begrenzt; melden Sie sich so bald wie möglich !

Informieren Sie außerdem Ihre Angehörigen, Freunde, Betreuer oder Behördenmitarbeiter,
damit sie uns bei Ihrem Tod benachrichtigen!

Selbstverständlich (und das ist die Regel)
können diese sich auch direkt an uns wenden,
wenn vom Verstorbenen keine Erklärung vorliegt,
der Wille zu einem ökumenischen Bestattungsritual aber anzunehmen ist,
bzw. dieses ihm aus christlichem Mitgefühl zukommen lassen wollen.





Wie das praktisch aussieht :

Ganz individuell ! Verschiedene Möglichkeiten bestehen :


KONTAKTAUFNAHME

A. Sie selbst wenden sich noch zu Lebzeiten an uns und wir vereinbaren das Gewünschte.
Wenn Sie sterben teilen uns Ihre Angehörigen oder das Sozialamt dies mit
und wir führen alles so aus * wie besprochen und schriftlich festgehalten.

B. Ihre Angehörige / Freunde setzen sich mit uns in Verbindung.
Dann besprechen wir die Wünsche mit diesen und führen sie aus *.

C. Es ist keiner mehr da der sich um Sie / den Verstorbenen kümmert,
und eine Behörde / das Sozialamt tritt an uns heran.

* Dabei müssen wir uns an die Friedhofsordnung und die Vorschriften des Sozialamtes halten.
In der Regel ist dies eine kultische Bestattungshandlung, die ohne Mittrauernde (Angehörige, Freunde) stattfindet,
entweder an der Urnenwiese oder im Aufbewahrungsraum der Urne.


DIE MÖGLICHKEITEN

Was möglich ist, hängt vor allem von der gewählten Bestattungsform ab.
Am wenigsten ist möglich direkt am Grab bei der anonymen Bestattung, die für Sozialbestattungen vorgenommen wird.
Hier hängt es wiederum von der Friedhofsordnung ab, was diese zulässt
und ggf. von Verhandlungen unsererseits mit der Friedhofsverwaltung.
In der Regel dürfen dabei Angehörige / Freunde nicht anwesend sein !
Allerdings versuchen wir das Optimale zu erreichen...
und als religiöse/kirchliche (wenn auch "ökumenische" ;-) Gruppe
ist uns in der Regel mehr gestattet als dem einzelnen Trauernden...

Wir versuchen direkt am Bestattungsort (das ist meist eine nicht gekennzeichnete Friedhof-Wiese)
und zur Bestattungszeit (die normaler Weise nicht bekannt gegeben wird)
auch den Bestattungs-Kultus (sozusagen direkt am Grab) vorzunehmen.
Wenn das nicht möglich ist, kommt - bei der Urne - vorher der Aufbewahrungraum in Frage
oder nachher die Urnenwiese, oder wir gehen an einen anderen Ort im Friedhof oder vollziehen den Kultus außerhalb.

Wir müssen also von Fall zu Fall entscheiden;
je eher wir Ihren Auftrag erhalten, desto mehr Möglichkeiten können erwogen werden.

P.S.: Eine ökumensiche Bestattung unsererseits steht natürlich nicht nur Bedürftigen offen...


FEIER FÜR ANGEHÖRIGE / FREUNDE

Da bei der Sozialbestattung Angehörige / Freunde meist nicht zugelassen sind,
kann der Bestattungs-Kultus auch an einem anderen, von diesen gewählten Ort vollzogen werden.
Weil wir nicht an kirchliche Vorschriften gebunden sind, können sehr individuelle Formen und Wünsche berücksichtigt werden.
Als Christen wollen wir allerdings eine christliche Bestattung gewährleisten.
Für andere Formen gibt es Freie Bestattungsredner und Bestatter die diese durchführen. (Fragen Sie dazu bei Ihrem Bestatter nach!)

Wir übernehmen also (in der Regel) lediglich den Bestattungs-Kultus,
nicht die Seelsorge / Trauerarbeit, oder die Organisation einer weltlichen Trauerfeier (das überfordert uns zeitlich) ;
können Ihnen aber dabei ggf. behilflich sein!



Wenn ein Geist stirbt,
wird er Mensch.
Wenn der Mensch stirbt,
wird er Geist.
Novalis



In welcher sozialen Situation,
in welcher körperlichen oder seelischen Verfassung
Sie auch sind,
haben Sie keine Sorge,
wir versuchen Ihnen zu helfen,
damit Sie ein würdiges und wirksames
kultisches Geleit erhalten !
Wir stehen allen Christen zur Verfügung !
Wir gehen auf Sie ein,
fragen Sie uns einfach !! :



Wir wollen den Toten in würdiger und christlicher Weise kultisch nach drüben geleiten.
Helfen Sie uns, dass dieser letzte Dienst möglich sein kann!
Tragen auch Sie als Christ dazu bei, dass Ihre Christen-Geschwister zu IHM geführt werden...
Dies steht jedem Christen-Menschen zu!



Wenn Sie für sich
oder Ihre Angehörige / Freunde
eine christliche, überkonfessionelle
Bestattung
wünschen,
wenden Sie sich an den

Förderkreis
Oecumenische Initiative
Tel./ Fax/AB: 0700 1907 1955
EMail : mailto:post@oecu.eu
Internet : http://www.oecu.eu
(die Seite ist noch nicht erstellt, Sie werden weitergeleitet)

IM FORUM FREIER CHRISTEN
UND DER INITIATIVE KIRCHE VON UNTEN



Vor Gott und den Menschen
für einander einstehen -
einander Priester sein.
Hans-Martin Barth












Hamburg, Zentralfriedhof


800 "Zwangsbestattungen" jährlich...
Zwei Menschen nehmen Abschied, aus eigener Initiative:
ein Pastor, ein Mönch... halten für die anonym Bestatteten ein Ritual ab.
Ein Bestattungsunternehmer und Angehörige klagen über die Zustände, das Sozialamt wird interviewt.

Die WISO-Sendung vom 27.8.2007 berichtet.
Hier können Sie die Sendung direkt online anschauen :

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/WISO-Sendung_vom_27._August_2007/223492?inPopup=true




Da das FORUM FREIER CHRISTEN hier beteiligt ist,
berichten wir über diese Initiative weiter, wenn sich Konkretes ergibt.
Im Moment werden Gespräche mit den verschiedenen Sozialämtern und Friedhofsverwaltungen im Bodenseeraum geführt...

WENN SIE
aus dem Bodenseeraum kommen und Interesse an diesem kultischen Dienst haben,
melden Sie sich bei obiger EMailadresse !









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